Über mich
Nach aussen funktionierte mein Leben perfekt.
Mit 25 führte ich ein Unternehmen mit vielen Mitarbeitern, studierte und war junge Mutter.
Innen jedoch war mein Nervensystem im unbewussten Dauerstress.
Meine kleinen Wohlfühlinseln – Yoga, Atem, Natur – hielten mich über Wasser. Dort konnte ich eintauchen und durchatmen. Doch sobald ich wieder im Alltag war, holte mich der Stress ein.
Lange sagte ich mir: „Es geht mir gut.“
Bis ich zu verstehen begann, wie stark unbewusster Stress und das Nervensystem unser Erleben und Handeln prägen.
Irgendwann wurde mir etwas Entscheidendes klar:
Ich kann nicht während einer schwierigen Sitzung einfach auf die Yogamatte verschwinden, um mich zu regulieren.
Im Alltag – und in der Arbeit mit Menschen und Pferden – braucht es Präsenz genau in diesem Moment.
Der Atem wurde zu meinem wichtigsten Anker.
Der Atem ist immer verfügbar. Er kostet nichts – und wirkt direkt auf unser Nervensystem.
Es gibt keine Pille und kein Supplement, das unbewussten Stress einfach verschwinden lässt.
Doch über den Atem können wir lernen, unseren inneren Zustand bewusst zu regulieren. Durch das Atembewusstsein entwickelte sich eine Form von Präsenz und Fokus, die überall verfügbar ist – im Gespräch, in Entscheidungen, im Alltag, in der Begegnung mit Menschen und Pferden.
Der Atem bringt uns zurück in Kontakt mit uns selbst – dorthin, wo wir uns spüren und beginnen, unseren Raum einzunehmen.
Aus dieser Erfahrung und vielen Jahren Praxis entstand VAGUS FLOW® – eine Methode, die Atem, Biochemie, Körperwahrnehmung und neurophysiologisches Wissen verbindet.

Fachlicher Hintergrund
Was mich beruflich formte:


Jetzt
Kleeblätter, Pferde und der Anfang einer Reise
Als Kind fand ich immer wieder vierblättrige Kleeblätter. Es müssen Hunderte gewesen sein.
Jedes Mal, wenn ich eines in der Hand hielt, hatte ich denselben Wunsch.
Ein Pferd.
Viele Jahre später wurde dieser Wunsch Wirklichkeit.
Heute lebe und arbeite ich mit Pferden.
Und sie haben mir etwas beigebracht, das kein Buch und keine Theorie vermitteln kann:
Pferde reagieren nicht auf unsere Worte – sie reagieren auf unseren inneren Zustand.
Sie spiegeln uns unmittelbar, ob wir präsent sind oder innerlich angespannt, klar oder zerstreut. In der Begegnung mit ihnen wird sichtbar, was in uns wirklich geschieht. Oft sogar messbar in der HRV auf dem Bildschirm.
Je länger ich mit ihnen arbeite, desto klarer wird mir:
Mit Menschen ist es im Grunde nicht anders.
Auch wir reagieren auf den inneren Zustand unseres Gegenübers – oft ohne es bewusst wahrzunehmen.
Diese Erfahrung hat meine Arbeit mit dem Atem und dem Nervensystem entscheidend geprägt.
Pferde haben mich gelehrt, dass Führung immer im eigenen, inneren Zustand beginnt.

Meine Mission
Mein Anliegen ist, dass Menschen aus innerer Stabilität heraus handeln.
Denn erst auf einem sicheren Fundament können Werte wie Empathie, Freude und Verantwortungsbewusstsein wirklich gelebt werden.
Nachhaltigkeit entsteht durch innere Sicherheit.
Stabilität im Körper. Klarheit im Zustand. Wirksamkeit im Handeln.
